Shopsysteme: 13 Anbieter im Vergleich


Die Anforderungen an ein Shopsystem hängen von den spezifischen Erfordernissen des Geschäftsmodells ab. Zu den wichtigsten Kriterien eines Shopsystems zählt natürlich der Funktionsumfang: Was sind die Features von Front- und Backend? Welche Optionen habe ich zur Produktdarstellung? Gibt es eine intelligente Suche, welche SEO-Funktionen kann ich nutzen, welche Plugins kann ich installieren? In unserem Shopsysteme Vergleich haben wir insgesamt 13 Anbieter in 153 Kriterien verteilt auf 13 Kategorien verglichen. Der Marktüberblick steht Ihnen zum Download zu Verfügung.

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Das Shopsystem als zentraler Motor des Onlineshops

Der Onlinehandel hat sich in der Corona-Pandemie als zusätzlicher Versorgungszweig weiter etabliert. Das Wachstum von 16,8 % im 2. Quartal (Quelle: bevh) zeigt dies eindrucksvoll. Über 20 Mrd. Euro gaben die Menschen in Deutschland in diesem Zeitraum online aus. Vom Wachstum profitieren in erste Linie natürlich die etablierten Onlinehändler und großen Plattformen. Doch die Pandemie und der damit einhergehende weitgehende Lockdown wirken wie ein Digitalisierungsbeschleuniger. Immer mehr Händler, die bisher „nur“ offline unterwegs waren, entscheiden sich dazu, das Projekt E-Commerce nun entweder endlich anzugehen oder die bestehenden Bemühungen deutlich auszuweiten.

Wer ein Stück vom Kuchen abhaben, sollte auch über die entsprechende Basisausstattung verfügen. Für Onlinehändler ist das ein professionelles Shopsystem. Doch welche ist die passende, die richtige Shopsoftware? Bei der Fülle an E-Commerce-Lösungen fällt die Wahl sicherlich nicht einfach. Und eine Pauschallösung gibt es ohnehin nicht. Unser Vergleich zeigt: Jede Lösung hat eigene Features, Applikationen, verschiedene Interfaces, APIs und Services. Wer also einen Onlineshop aufbauen oder den bereits existierenden erweitern oder optimieren möchte, sollte zunächst einmal die persönlichen Anforderungen festzuzurren. Zum Beispiel: 

  • Wie hoch ist das Budget? Lesen Sie hier, wie Sie die Kosten eines Onlineshops kalkulieren. 
  • Nach welchem Modell soll der Shop erstellt werden? Im einfachen Baukastensystem »Software as a Service (SaaS)«? Oder soll es eventuell eine »On-Premise« E-Commerce-Komplettlösung sein? 
  • Ist ein Warenwirtschaftssystem vorhanden? Ist dieses mit dem Shopsystem der Wahl kompatibel?
  • Sind bereits Programmier- und IT-Kenntnisse vorhanden oder bin ich auch auf professionelle Unterstützung angewiesen? 

Die persönlichen Präferenzen und Anforderungen muss jedes Unternehmen und jeder Shopbetreiber für sich definieren (ein paar hilfreiche Tipps für mehr Power für Ihren E-Commerce lesen Sie übrigens hier). Die Liste lässt sich hier beliebig fortführen und ergänzen. Wichtig ist, im voraus entscheidende Kriterien zu bestimmen. Was will ich? Was brauche ich? Unser Shopsysteme Vergleich zeigt Ihnen anhand von 153 Kriterien, was die Lösungen alles können. 

Shopsysteme im Vergleich: 13 Anbieter geprüft

Wir haben in unserem Shopsysteme Vergleich 13 Lösungen auf Herz und Nieren, also auf Funktionsumfang, Kosten und Bereitstellungsformen, geprüft und in einem redaktionellen Vergleich einander gegenübergestellt. In diesem Vergleich der sind sowohl Mietshopsysteme (SaaS-Lösungen), Kaufsysteme (On-Premise-Lösungen) und Dual-License-Modelle gelistet. Einen »Testsieger« haben wir dabei nicht ermittelt. Vielmehr wollen wir Ihnen dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen und eine Vorauswahl für Ihre individuelle Aufgabenstellung treffen zu können. Folgende Shoplösungen haben wir in den Marktüberblick einbezogen:

  • commercetools platform
  • CosmoShop
  • Episerver Commerce Cloud
  • IONOS MyWebsite Shop
  • Jimdo Onlineshop
  • JTLShop
  • novomind iSHOP
  • OXID eShop
  • Magento 2
  • plentymarkets
  • Shopify
  • Shopware
  • xt:Commerce Shopsoftware

Was haben wir abgefragt? 153 Kriterien in 13 Kategorien

Unsere Studien, Vergleiche und Marktüberblicke sind prinzipiell ähnlich aufgebaut und folgen einem roten Faden. Dafür haben wir einen Fragenkatalog entworfen, der aus unserer Sicht die für Interessenten, Entscheider und Nutzer wichtigsten Funktionen und Informationen aller Shopsysteme vorstellt. Die Analyse basiert auf 153 Kriterien, die wir auf 13 verschiedene Kategorien verteilt haben. Die unterschiedlichen Kategorien stellen die verschiedenen Shopsysteme im Einzelnen vor, untersuchen die diversen Funktionen, vorhandene Serviceleistungen und zeigen rechtlich relevante Kriterien und Preismodelle. Das Gros aller Informationen beruht hier auf Selbstauskünften der Shopsystem-Anbieter.

  • Allgemeine Informationen (Firmensitz, Webseite, Anzahl Mitarbeiter & Kunden, Zielgruppe, USP, seit wann gibt es das Produkt?)
  • Basiseigenschaften der Shopsysteme (z. B. Nutzer/Berechtigungssysteme, Auf eigenem Server installierbar, SaaS/ASP, Open Source Lösung, Plugin-Fähigkeit, Responsive Design, Vorschau-Funktion, Multichannelfähigkeit, Virtuelle Güter u. v. m.)
  • Anbindung an Marktplätze (Zu welchen Marktplätzen gibt es Schnittstellen, bspw. Amazon, eBay, Otto.de, Rakuten, Alibaba etc.)
  • Apps und Plugins (Social Media Apps, Automation, PIM, Event-Kalender, Eigene Community-Lösung, Display Ad Modul, Formular-Builder, Anzahl Plugins im Store, Anzahl kostenlose Plugins, Landingpage-Builder)
  • Möglichkeiten zum Cross-Border-Commerce (In welche Länder innerhalb/außerhalb der EU können Händler über die Lösung verkaufen?)
  • Integrationen von Newsletter-Tools (Welche Newsletter-Tools lassen sich integrieren? Bspw. Cleverreach, Elaine, Episerver, Evalnache, LianaMailer, Mailchimp, Mailjet, Newsletter2Go u. v. m.)
  • Anbindungen an ERP-Systeme (Welche ERP-Systeme lassen sich anbinden, bspw. Afterbuy, JTL, Cateno, pixi, plentymarkets, SAP u. v. m.)
  • Integration von Logistik-Dienstleistern (Bspw. DHL, DPD, Hermes, Parcel.One, Shipcloud u. v. m.)
  • Zahlungsarten (Welche Payment-Lösungen sind integriert? Welche Payment Service Provider?
  • Rechtliche Kriterien (Liegt der Server-Standort in Deutschland? Werden personenbezogene Daten anonymisiert? Bietet der Anbieter einen Standardvertrag für die Auftragsdatenverarbeitung? Ist das Unternehmen zertifiziert [QMS, DIN]? Ist  ein effektiver Schutz gegen Cyber-Attacken gewährleistet?)
  • Zusätzliche Services der Anbieter (Gibt es einen Implentierungs-Support? Gibt es Präsenz- oder Online-Trainings? Gibt es ein Handbuch? Existiert ein Commuity-Support? U. v. m.)
  • Preis-Ansatz der Lösungen (Preis-System, gibt es eine freie Starter-Version? Was sind die Setupkosten? Wie sieht der zeitliche Aufwand aus? Was ist die Mindest-Vertragslaufzeit? Was kostet die Software/Implementierung für Einsteiger/erfahrene Händler/Enterprise-Händler?)

 

 

Die Shopsoftware Lösungen im Vergleich

commercetools platform

Die Shopsoftware wird seit 2013 von der commercetools GmbH in München herausgegeben. Das Unternehmen hat seinen Sitz in München und beschäftigt 220 Mitarbeiter.

USP (nach eigener Angabe): „commercetools ist eine headless Handelsplattform, die für globale und komplexe Geschäftsanforderungen entwickelt wurde. Mit commercetools können Sie ein handelsfähiges digitales Erlebnis schaffen, unabhängig davon, welchen Kanal oder welches Gerät Ihre Benutzer wählen. Unsere Plattform bietet alle zentralen Handelsfunktionen, die für Unternehmenskunden benötigt werden, die B2C-, B2B- und Marktplätze bedienen.“

CosmoShop

Die CosmoShop GmbH ist ein Unternehmen aus Puchheim, das seine Software bereits seit 1999 am Markt platziert hat. 30 Mitarbeiter entwickeln die Software kontinuierlich weiter, die bei über 2.700 Kunden im Einsatz ist.

USP (nach eigener Angabe): „Prof. Eigenentwicklung in unterschiedlichen Varianten – für große B2C/B2B Shops oder als Cloudlösung für kleinere bis mittlere Shops. Die Shopsoftware ist stufenlos skalierbar. Neben dem B2C-Onlinehandel gibt es viele B2B Module, die speziell auf die Bedürfnisse von Industrie und B2B-Commerce zugeschnitten sind.“

Episerver Commerce Cloud

Episerver ist ein US-amerikanisches Unternehmenmit Hauptsitz in Nashua (New Hampshire), dass seinen Deutschland-Standort in berlin unterhält. Über 9.000 Kunen setzen auf die Lösung Episerver Commerce Cloud, die es seit 2010 am Markt gibt. Episerver beschäftigt 700 Mitarbeiter.

USP (nach eigener Angabe): „Mit der Commerce Cloud bietet Episerver eine vollständige E-Commerce-Lösung mit dem höchsten ROI der Branche (443 % ROI in 3 Jahren und amortisiert in 6 Monaten). Die Shop-Software ist Teil der Customer-Centric Digital Experience Platform, die durch Commerce, Content Management und Marketing Automation zusammen mit KI-basierter Personalisierung eine umfassende Digital Experience erschafft.“

IONOS MyWebsite Shop

Die Shopsoftware IONOS MyWebsite Shop stammt aus dem Hause 1&1 IONOS SE. Am Unternehmenssitz Montabaur sind 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Software ist seit 2019 verfügbar und somit noch relativ frisch am Markt.

USP (nach eigener Angabe): „Einfach starten: hochwertige Designs, Mobile App | Umsatz steigern: Marketing-, SEO- und B2B-Funktionen | Reichweite erhöhen: mit eBay und Amazon verknüpfen | Hinzu kommen kostenlos bei allen IONOS Produkten: Domain, Hosting, Email Marketing Tool und E-Mail-Postfächer, persönlicher Berater“

Jimdo Onlineshop

Die Lösung von Jimdo ist seit 2008 am Markt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg und beschäftigt 250 Mitarbeiter.

USP (nach eigener Angabe): „Unser Shop-Baukasten ist die ideale Lösung für Selbstständige und kleine Unternehmen. Auch ohne Erfahrung können Nutzer einfach und schnell einen Onlineshop erstellen – in modernem Design, mobile-optimiert und ohne Transaktionsgebühren.“

JTLShop

JTLShop ist ein Produkt der Firma JTL-Software. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hückelhoven und beschäftigt 180 Mitrbeiter. Die Lösung ist seit2007 am Markt und bei 35.000 Kunden im Einsatz.

USP (nach eigener Angabe): „JTL-Shop bietet mehr als nur ein benutzerfreundliches Onlineshop-System. Über die Anbindung an die Warenwirtschaft JTL-Wawi eröffnet sich Händlern ein ganzes Universum an nahtlos konnektierbaren Softwarelösungen für den E-Commerce. Damit können die eigenen Produkte über zahlreiche andere Plattformen und Verkaufskanäle angeboten werden.“

novomind iSHOP

Hinter der Software novomind iShop steht die novomind AG aus Hamburg. 400 Mitarbeiter kümmern sich um die Weiterentwicklung der Software, die seit 2009 am Markt ist.

USP (nach eigener Angabe): „novomind iSHOP ist ein innovatives und modulares Realtime-Shopsystem für wachstumsorientierten B2C und B2B Omnichannel-Commerce aus der novomind
Private Cloud. Mit novomind iSHOP verbessern professionelle, mittlere bis sehr große Online-Versender die Customer Experience (CX) und erhöhen dadurch Conversion Rates und Umsatz.  novomind iSHOP – The fastest „all-in-one“ shop in the market.“

OXID eShop

Der Softwarehersteller OXID eSales AG hat seinen Sitz in Freiburg. Die Software OXID eShop ist seit 2003 am Markt uns ist bei 2.000 Kunden im Einsatz. Das Unternehmen beschäftigt 80 Mitarbeiter.

USP (nach eigener Angabe): „Der OXID eShop ist eines der meistverwendeten deutschen Shopsysteme und besticht durch das stärkste Mandantenkonzept am Markt. Seine Skalierbarkeit, der modulare Aufbau und die strikte Abwärtskompatibilität machen den langfristigen Einsatz branchenunabhängig für KMU und Konzerne (B2C und B2B) attraktiv. Hinzu kommen der mögliche Betrieb in der Cloud, eine optionale Personalisierung uvm.“

Magento 2

Die Magento Inc. hat ihren Sitz im kalifirnischen San Jose. Die Software ist bei 250.000 Kunden im Einsatz und seit 2008 am Markt. Magento beschäftigt 812 Mitarbeiter.

USP (nach eigener Angabe): Magento ist die führende E-Commerce-Lösung für Online-Shops. Im Jahr 2018 von Adobe Inc. gekauft, sind langfristige Stabilität, Support und Wachstum gesichert. Ein moderner Tech-Stack, verbesserte Leistung und Skalierbarkeit, optimierte Anpassungen, Upgrades und Integrationen sind einfach, unterstützt von einer riesigen Community mit über 3.000 Plugins (1.000 kostenlos).

plentymarkets

plentymarkets ist die Software aus dem Hause plentysystems AG. Das Unternehmen aus Kassel entwickelt mit seinen 200 Mitarbeitern die seit 2006 verfügbare Lösung ständig weiter. Rund 5.000 Unternehmen setzen plentymarkets ein.

USP (nach eigener Angabe): plentymarkets ist ein E-Commerce ERP-System, das Warenwirtschaft mit Shopsystem und Omni-Channel-Vertrieb inkl. POS-System verbindet. Dank umfangreicher Funktionen und Schnittstellen lässt sich mit der online-basierten Software der gesamte On- und Offline-Handel voll automatisiert umsetzen. Anbindung an über 40 Marktplätze und gängige Shopsysteme, offenes, anpassungsfähige Software.

Shopify

Shopify ist als Software bei über 1 Mio. Kunden im Einsatz. Die 5.000 Mitarbeiter des gleichnamigen und börsennotierten Unternehmens sorgen dafür, dass es ständig mehr werden. Shopify hat seinen Sitz in Ottawa, Kanada. Seit 2006 ist die Lösung am Markt.

USP (nach eigener Angabe): Cloudbasierte, hochskalierbare E-Commerce-Plattform, mit der Unternehmen schnell und einfach Ihr digitales Geschäft betreiben können – online, aber auch am POS und auf Marktplätzen

Shopware

Shopware heißt die Software und Shopware AG das Unternehmen dahinter. Die Softwareschmiede aus dem westfälischen Schöppingen hat seine Software bereits 2003 an den Markt gebracht. Die mittlerweile 200 Mitarbeiter kümmern sich darum, dass die 100.000 Kunden des Unternehmens stets die optimale Erfahrung mit dem Shopsystem haben.

USP (nach eigener Angabe): Shopware ist die perfekte Lösung für den E-Commerce der Zukunft und bietet Anwendern die Möglichkeit, ihr Wachstum zu entfesseln und das perfekte Kundenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen.

xt:Commerce Shopsoftware

Das österreichische UnternehmenXT Commerce mit Sitz in Innsbruck hat seine Lösung seit 2002 am Markt.

USP (nach eigener Angabe): One-Stop Lösung, Flexibel, International, Niedrige Kosten

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